Multiplikator:innen-Fortbildung zu kolonialen Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart 3. April 2025 von 9-14:30

Mit der Multiplikator:innen-Fortbildung Global Erinnern im WeltRaum richten wir uns an an politische Bildungsarbeiter:innen. Meldet euch an!

Der europäische Kolonialismus ist ein prägender Faktor für die Gegenwart in einer globalisierten Welt. Er hinterlässt tiefe Spuren und Kontinuitäten, die bis heute spürbar sind, die wir auch in Berlin finden können!

glokal e.V., ISD-Bund e.V. und EPIZ-Berlin e.V. haben 2024 ein Workshop-Konzept entwickelt, das auch im WeltRaum des EPIZ mit seinen digitalen Möglichkeiten umgesetzt werden kann.

In dem multimedialen Schüler:innen-Workshop „Global Erinnern: Koloniale Spuren in der Berliner Geschichte und Gegenwart“ beleuchten wir die vielschichtigen Folgen der kolonialen Herrschaft: von der Zerstörung und dem Widerstand indigener Kulturen in den Amerikas über wirtschaftliche Ausbeutung bis hin zu den anhaltenden sozialen Ungleichheiten und aktuellen politischen Konflikten.

Wir laden euch herzlich ein, das Konzept kennenzulernen und für eurer Bildungsarbeit zu nutzen!

Wann: 3. April 2025, 9:00 – 14.30 Uhr
Wo: im EPIZ-WeltRaum im Global Village, im Am Sudhaus in Berlin-Neukölln

Mehr Infos und Anmeldung bis zum 20.03.2025 HIER

Die Multiplikator:innen-Fortbildung findet im Rahmen des Projektes Solidarisches Gedenken organisieren: für globale Gerechtigkeit und eine dekoloniale Zukunft statt.

Stadtrundgang 25.10.2024: Berliner Spuren des Genozids an den Armenier:innen im Osmanischen Reich

Am Freitag, 25.10.2024 von 14-17h laden wir euch zu einem Stadtrundgang ein, der die Spuren des Genozids an den Armenier:innen in Berlin aufspürt. In dem Rundgang werden wir die Verflechtungen deutscher und türkischer Geschichte in Berlin-Charlottenburg erkunden. Durch jüdische, armenische, kommunistische und sozialdemokratische Biographien nähern wir uns an die Themen Verfolgung, Flucht und Genozid an.

Der Stadtrundgang wird geleitet vom Historiker Eike Stegen und Perihan Zeran von glokal e.V.

Wann: Freitag, 25.10.2024 um 14:00-17:00 Uhr
Wo: Treffpunkt Amerikahaus, Hardenbergstrasse 22, 10623 Berlin

Anmeldung unter geschichte[ät]glokal[punkt]org!

Wenn ihr nicht dabei sein könnt, schaut euch eine ältere Version des Stadtrundgangs online an.

Stadtrundgang FLUCHT-EXIL-VERFOLGUNG am 13.9.

Im Rahmen des Kooperationsprojekts von glokal e.V. und ISD-Bund e.V. Global Erinnern möchten wir euch am 13.09.2024 um 14 Uhr zu einem Stadtrundgang in Berlin-Charlottenburg (Hardenbergstrasse) einladen. In diesem Rundgang werden wir die Verflechtungen deutscher und türkischer Geschichte in Charlottenburg erkunden. Durch jüdische, armenische, kommunistische und sozialdemokratische Biographien nähern wir uns an die Themen Verfolgung, Flucht und Genozid an. Der Stadtrundgang wird geleitet vom Historiker Eike Stegen und Perihan Zeran von glokal e.V.

Datum: Freitag, 13.09.2024, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Amerikahaus, Hardenbergstrasse 22, 10623 Berlin

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung unter geschichte[ät]glokal[punkt]org wird gebeten!

Newsletter März 2024

Liebe Freund:innen,

wir haben viele Veranstaltungs- und Weiterbildungsangebote im Jahr 2024 für euch. Die Plätze sind wie immer begrenzt.
Meldet euch an für:

  1. Qualifizierungsreihe Dekoloniale und empowernde Ansätze in der “Partnerschaftsarbeit”
  2. Dekoloniale Perspektiven auf GlobalgeschichteN: Veranstaltungsreihe im April und Mai 2024
  3. Workshops zu globalen Perspektiven auf Rassismus im Gesundheitswesen

1. Qualifizierungsreihe geht in die zweite Runde: ʼZusammenarbeit mit Abya Yala/Lateinamerika auf Augenhöhe? Dekoloniale und empowernde Ansätze in der “Partnerschaftsarbeit”
Anmeldung bis 28.März 2024

„Die Fortbildung ist genau das, was wir im Nord-Süd Kontext brauchen!“ (O-ton Reihe 2023)

Der zweite Durchgang unserer Webinarreihe „Auf Augenhöhe? Dekoloniale und empowernde Ansätze“ startet am 22. April 2024 mit dem Schwerpunkt: Abya Yala. Meldet euch bis 28.03.2024 hier an!

Die Qualifizierungsreihe richtet sich an Aktive in entwicklungspolitischen Organisationen und Initiativen sowie an alle, die sich für globale Gerechtigkeit einsetzen. Besonders laden wir BIPoC, Aktive aus Migrant*innenselbstorganisationen, sowie Menschen der Diaspora ein.

In vier Modulen (Daten und mehr Informationen findet ihr hier) spüren wir verinnerlichte koloniale Muster und Strategien auf und entwickeln gemeinsam alternative Handlungsstrategien. Der besonderen Rolle von BIPoCs bzw. migrantisch-diasporischen Akteur*innen geben wir zweitweise und bei Bedarf durch Safer Spaces Raum.

Aktuell ist die Projektarbeit mit „Partner*innen“ aus Abya Yala auf sehr ungleicher Basis erbaut. Gelder und Vorgaben kommen aus Deutschland und häufig werden Menschen aus Deutschland in den Partnerländern eingesetzt, obwohl ihnen das Wissen über die lokalen Strukturen fehlt. Aber auch in der direkten Zusammenarbeit vor Ort oder in Teams hier in Deutschland werden Rassismen und andere Machtverhältnisse (unbewusst) reproduziert. Sich mit dieser Reproduktion auseinanderzusetzen ist ein umfassender Prozess. Er startet mit der Selbstermächtigung gegen diese Verhältnisse auf der Schwarzen/of Color Seite  bzw. einer Selbstreflexion auf der weißen Seite. Für die kritischen Diskurse zu Dekolonisierung der Partnerschaftsarbeit sind die Stimmen migrantisch-diasporischer Akteur*innen unverzichtbar.

Ziel ist es, gemeinsam Ideen für alternative Handlungsmöglichkeiten und rassismus- und machtsensible bzw. empowerte Praxen in der „Partnerschaftsarbeit“ zu entwickeln. Die Reihe ist Teil des von PFQ-Programms und Brot für die Welt geförderten Projektes. Mehr Informationen zum Projekt und den weiteren Schwerpunkten findet ihr hier.

2. Dekoloniale Perspektiven auf Globalgeschichte: Veranstaltungsreihe im April und Mai 2024

In Rahmen unseres Projektes Global Erinnern werden wir vom 17.04. bis zum 29.05.2024 immer mittwochs von 17-19h (mit einer Ausnahme wg. Tag der Arbeiter:innenbewegung) die Gesprächsreihe Globale GeschichteN mit Expert:innen für globale Fragen und Erinnerungskultur veranstalten. Die Reihe findet digital statt und besteht jeweils aus Input und einem darauf folgenden Gespräch. Das Programm findet ihr HIER. EIn Überblick:

• 17.04.2024 Boniface MabanzaWer schuldet wem was? Kolonialität in Wirtschaftsstrukturen
• 24.04.2024 Corry GuttstadtRettung oder Rückweisung? Türkische jüdische Migrant:innen zwischen antisemitischer Verfolgung durch NS-Deutschland und dem Nationalismus des türkischen Regimes
• 30.04.2024 Jürgen Zimmerer: Von Windhuk nach Auschwitz? Über den historischen Ort des Kolonialismus in der deutschen Geschichte
• 08.05.2024 Serge PalasieSchwarz ist der Ozean – Was haben die Grenzen der Festung Europa mit der Geschichte von Versklavung und Kolonialismus zu tun?
• 15.05.2024 Betiel BerheRace und Class – Warum ein Antirassismus ohne Kapitalismuskritik nichts an den Verhältnissen ändert
• 22.05.2024 Vincent BababoutilaboKämpfe gegen Rassismus und globale Ungerechtigkeit  – Geschichte und Gegenwart
• 29.05.2024 Paulino MiguelVom Mythos der Solidarität – Arbeitsmigration in der DDR aus den sozialistischen „Bruderstaaten“ im Globalen Süden

Wir freuen uns über eure Teilnahme! Meldet euch an unter geschichte[ät]glokal[punkt]org. Das Projekt Global Erinnern wird gefördert durch Engagement Global sowie von der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

3. Webinare/Workshops 2024: Medizin für Alle?! Rassismus im Gesundheitswesen entgegenwirken

Die Problematik von der fehlenden Auseinandersetzung zu Rassismus im Gesundheitsbereich wird zunehmen von den Medien (ARD Dokumenation) und der Forschung (DEZIM) aufgedeckt. Auch entwicklungspolitisch und medizinisch tätige Organisationen und Initiativen sind hier nicht frei von und es fehlt auch schlich an Wissen: Um zur Sensibilisierung in diesem Bereich beizutragen, bieten wir 2024 fünf Webinare (jeweils 5UE/4h) in deutscher oder englischer Lautsprache an. Mithilfe von Fachartikeln und historischer Einbettung nähern wir uns dem Thema in interaktiven Webinaren/Workshops.

Ziel ist es, gemeinsam Ideen für alternative Handlungsmöglichkeiten einer rassismus- und machtkritischen Gesundheitsversorgung in der internationalen Arbeit im Gesundheitsbereich zu entwickeln. Zudem vermitteln die Webinare Grundlagen für eine Auseinandersetzung mit rassistischen und kolonialen Kontinuitäten in der globalen Gesundheitsversorgung.

Zielgruppe sind Akteur*innen aus entwicklungspolitischen, medizinischen NRO, Gruppen und Initiativen sowie Aktive, die sich für globale Gerechtigkeit im Gesundheitssystem einsetzen. BIPoC oder Aktive aus Migrant*innenselbstorganisationen ausdrücklich eingeladen.

Die Webinare/Workshops werden nach einem Soli-Preis Verfahren vergeben, sodass monetär weniger stark aufgestellte NGO´s und Initiativen hiervon ebenso profitieren können, wie jene die über mehr finanzielle Mittel verfügen. Daher haben wir zunächst eine Preisspanne zwischen 600€-800€ pro Webinar für 5UE/4h (mit je zwei glokal Referent*innen) angesetzt.
Wie immer sind unsere Preise stets verhandelbar. Natürlich freuen wir uns auch über transparente Anfragen, die unsere politische Arbeit durch einen kleinen zusätzlichen Beitrag unterstützen möchten.
Weitere Informationen zum Projekt findet ihr HIER. Es wird gefödert durch Engagement Global sowie von der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.
Wir freuen uns über interessierte Anfragen über unser Kontaktformular.

Wir freuen uns über eure Anmeldungen, viele Grüße,

Euer Team von glokal e.V.

Anmeldefrist verlängert: Qualifizierungsreihe April-Juni 2024: Zusammenarbeit mit Abya Yala/Lateinamerika auf Augenhöhe? Dekoloniale und empowernde Ansätze in der “Partnerschaftsarbeit”

Der zweite Durchgang unserer Webinarreihe „Auf Augenhöhe? Dekoloniale und empowernde Ansätze“ startet am 22. April 2024 mit dem Schwerpunkt: Abya Yala. Anmeldefrist verlängert: Meldet euch bis 8.04.2024 hier an!

„Die Fortbildung ist genau das, was wir im Nord-Süd Kontext brauchen!“ (O-ton Reihe 2023)

Die Qualifizierungsreihe richtet sich an Aktive in entwicklungspolitischen Organisationen und Initiativen sowie an alle, die sich für globale Gerechtigkeit einsetzen. Besonders laden wir BIPoC, Aktive aus Migrant*innenselbstorganisationen, sowie Menschen der Diaspora ein.

In vier Modulen (Daten und mehr Informationen findet ihr hier) spüren wir verinnerlichte koloniale Muster und Strategien auf und entwickeln gemeinsam alternative Handlungsstrategien. Der besonderen Rolle von BIPoCs bzw. migrantisch-diasporischen Akteur*innen geben wir zweitweise und bei Bedarf durch Safer Spaces Raum.

Aktuell ist die Projektarbeit mit „Partner*innen“ aus Abya Yala auf sehr ungleicher Basis erbaut. Gelder und Vorgaben kommen aus Deutschland und häufig werden Menschen aus Deutschland in den Partnerländern eingesetzt, obwohl ihnen das Wissen über die lokalen Strukturen fehlt. Aber auch in der direkten Zusammenarbeit vor Ort oder in Teams hier in Deutschland werden Rassismen und andere Machtverhältnisse (unbewusst) reproduziert. Sich mit dieser Reproduktion auseinanderzusetzen ist ein umfassender Prozess. Er startet mit der Selbstermächtigung gegen diese Verhältnisse auf der Schwarzen/of Color Seite  bzw. einer Selbstreflexion auf der weißen Seite. Für die kritischen Diskurse zu Dekolonisierung der Partnerschaftsarbeit sind die Stimmen migrantisch-diasporischer Akteur*innen unverzichtbar.

Ziel ist es, gemeinsam Ideen für alternative Handlungsmöglichkeiten und rassismus- und machtsensible bzw. empowerte Praxen in der „Partnerschaftsarbeit“ zu entwickeln. Die Reihe ist Teil des von PFQ-Programms und Brot für die Welt geförderten Projektes. Mehr Informationen zum Projekt und den weiteren Schwerpunkten findet ihr hier.

Veranstaltungsreihe April/Mai 2024: Dekoloniale Perspektiven auf Globalgeschichte

In Rahmen unseres Projektes Global Erinnern werden wir vom 17.04. bis zum 29.05.2024 immer mittwochs von 17-19h (mit einer Ausnahme wg. Tag der Arbeiter:innenbewegung) die Gesprächsreihe Globale GeschichteN mit Expert:innen für globale Fragen und Erinnerungskultur veranstalten. Die Reihe findet digital statt und besteht jeweils aus Input und einem darauf folgenden Gespräch. Das Programm findet ihr HIER. EIn Überblick:

• 17.04.2024 Boniface MabanzaWer schuldet wem was? Kolonialität in Wirtschaftsstrukturen
• 24.04.2024 Corry GuttstadtRettung oder Rückweisung? Türkische jüdische Migrant:innen zwischen antisemitischer Verfolgung durch NS-Deutschland und dem Nationalismus des türkischen Regimes
• 30.04.2024 Jürgen Zimmerer: Von Windhuk nach Auschwitz? Über den historischen Ort des Kolonialismus in der deutschen Geschichte
• 08.05.2024 Serge PalasieSchwarz ist der Ozean – Was haben die Grenzen der Festung Europa mit der Geschichte von Versklavung und Kolonialismus zu tun?
• 15.05.2024 Betiel BerheRace und Class – Warum ein Antirassismus ohne Kapitalismuskritik nichts an den Verhältnissen ändert
• 22.05.2024 Vincent BababoutilaboKämpfe gegen Rassismus und globale Ungerechtigkeit  – Geschichte und Gegenwart
• 29.05.2024 Paulino MiguelVom Mythos der Solidarität – Arbeitsmigration in der DDR aus den sozialistischen „Bruderstaaten“ im Globalen Süden

Wir freuen uns über eure Teilnahme! Meldet euch an unter geschichte[ät]glokal[punkt]org. Das Projekt Global Erinnern wird gefördert durch Engagement Global sowie von der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.