Wann: ab Sept 2026 bis Jan 2028
Wo: in Präsenz und digital
Anmeldung: Habt ihr Interesse für eurer Team, euren Verein, eure Initiative ein Angebot zu buchen kontaktiert Kristina Kontzi (Projektleitung).
Rassismus und koloniale Kontinuitäten sind keine historischen Relikte, sondern lebendige Strukturen: Sie blockieren Impfzugänge, marginalisieren Patient*innen in der Forschung und verfestigen diskriminierende Versorgungsstandards weltweit – auch in entwicklungspolitischen medizinischen Projekten. Das gefährdet nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Glaubwürdigkeit globaler Gesundheit und Entwicklungszusammenarbeit.
Dem wollen wir etwas entgegensetzen: Mit interaktiven und zielgruppenspezifischen Formaten von kurzen Impulsen über Tagesworkshops bis zu mehrtägigen Seminarreihen schärfen wird das Bewusstsein für Machtungleichheiten und entwickeln gemeinsam wirksame Gegenstrategien. Anhand von Fachartikeln und Fallbeispielen verdeutlichen wir historische Zusammenhänge und analysieren diskriminierende Mechanismen. Gemeinsam erarbeiten wir daraufhin alternative, gerechtere Handlungsoptionen und legen so die Grundlagen für eine diskriminierungssensible globale Gesundheitsversorgung.
Zielgruppe:
*Akteur*innen aus dem Feld globale Gesundheit, medizinisches und pharmazeutisches Fachpersonal sowie Studierende. Besonders laden wir in dem Feld tätige BIPoC sowie Vertreter*innen aus Migrant*innenselbstorganisationen und Diaspora‑Communities ein.

Unsere Trainer*innen:
*Shreyasi Bhattacharya – Ärztin & wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Allgemeinmedizin, Universität Köln
*Wesley Muma Friedrich – Arzt & Aktivist, Vereinsmitglied bei Black in Medicine e.V. sowie dem Verein demokratischer Ärzt*innen
*Lawrence N.Y Oduro‑Sarpong – Trainer glokal e.V., Experte für dekoloniale Arbeitspratiken
Mehr über das Projekt:
Gesundheit im Globalen Süden: Diskriminierungssensible Ansätze für eine gerechtere Versorgung
