Lehrreich, kritisch und absolut notwendig. Dekoloniale und empowernde Ansätze sind der Schlüssel zu einer wirkungsvollen Partnerschaft im Nord-Süd Kontext. Wer in der internationalen Zusammenarbeit wirklich etwas verändern möchte, muss sich mit diesen postkolonialen Perspektiven auseinandersetzen. Ein Seminar, das den Blick nachhaltig verändert!
Lisa-Mareen Walther, Toni Garrn Foundation gGmbH
Unsere Workshops sind interaktiv und praxisorientiert gestaltet. Sie basieren auf Methoden des Anti-Bias-Ansatzes, Social-Justice-Trainings und kritischer Bildungsarbeit. Wir bieten:
- Tagesworkshops (Präsenz & Online): Umfassende Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismuskritik, Macht und Solidarität.
- Halbtages-Workshops: Kompakte Sensibilisierungsformate für Gruppen.
- Empowerment-Workshops: Geschützte Räume für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen.
Alle Inhalte werden auf die Zielgruppe zugeschnitten und in einem Vorgespräch individuell abgestimmt.
Kosten & Finanzierung
Unsere Honorare decken die fairen Gehälter der Referent*innen sowie die Organisationskosten. Falls die Finanzierung eine Hürde darstellt, beraten wir gerne zu Fördermöglichkeiten.
Unser interaktiver Workshop zu Rassismus-Sensibilisierung (6h) richtet sich an bis zu 20 Mitarbeiter:innen einer NRO/Gruppe/Team/Initative. Wir laden dazu ein, sich kritisch mit struktureller Diskriminierung und (De-)Privilegien in der Organisation auseinanderzusetzen. Die Teilnehmer:innen erhalten Werkzeuge, um inklusivere Arbeitsprozesse zu gestalten und Betroffene von Rassismus besser zu unterstützen. Der Workshop schafft so eine Basis für eine nachhaltige, rassismuskritische Organisationskultur.
Ziel: Sensibilität stärken und konkrete Strategien entwickeln, um Rassismusfreiheit und Empowerment aktiv zu fördern und rassistische Strukturen abzubauen.
Nach einer Vorstellung der Referent:innen und Teilnehmer:innen bearbeiten wir Reflexionsfragen, um die Teilnehemenden an das Thema heranzuführen. Eine Definition von Rassismus und seinen unterschiedlichen Ebenen (individuell, ideologisch, institutionell, internalisiert) wird als Arbeitsdefinition eingeführt.
Mithilfe unserer Zeitstrahlmethode connecting-the-dots [link to www.connecting-the-dots.org] sensibilisieren wir für gesellschaftliche Machtungleichheiten und zeigen ihr historisches Gewordensein auf. Hier wird auch die Verschränkung von Machtverhältnissen (Intersektionalität) deutlich gemacht.
Wo begegnen uns diese Phänomene in unserer NRO-Arbeit? Aufgeteilt nach Arbeitsbereichen werden Fragen und Herausforderungen gesammelt.
Bei Bedarf wird die Gruppe in Menschen of Color/Schwarze und weiße Menschen geteilt, um den unterschiedlichen Erfahrungen genügend Raum zu geben. Nach der Diskussions- und Reflexionsphase teilen die Gruppen der jeweils anderen mit, was für das gesamte Team von Relevanz sein könnte.
In Kleingruppen werden die gesammelten Herausforderungen genauer betrachtet und gefragt: Wo liegt mein persönlicher Handlungsbereich? Wie können wir als Team auf die Herausforderungen reagieren?
Die Ergebnisse werden daraufhin in der Gesamtgruppe in einem Gallery Walk präsentiert und diskutiert. Praktische Beispiele und Fallstudien aus dem Arbeitsalltag helfen, rassismuskritisches Handeln zu üben und Diskriminierung in Projekten, Kommunikation und Teamdynamiken zu erkennen.
Es werden Handlungsempfehlungen, die direkt in die tägliche Arbeit einfließen können – sei es in der Projektplanung, Öffentlichkeitsarbeit oder im Umgang mit Zielgruppen und Kolleg:innen zusammengefasst und in einen Maßnahmenplan / Canban Board übersetzt. Darauf folgt ein Ausblick und evtl. eine Verabredung zur Überprüfung der Vorhaben

