Das Projekt setzt sich mit den systemischen Ursachen des Klimawandels und den asymmetrischen Machtverhältnissen in der Entwicklungszusammenarbeit auseinander. Im Mittelpunkt steht die Amplifizierung der Stimmen des Globalen Südens – der am stärksten Betroffenen und gleichzeitig Expert*innen der Klimakrise. Durch eine postkoloniale, rassismus- und machtkritische Perspektive werden die eigene Bildungsarbeit und Organisationsstrukturen reflektiert und transformiert.
Ziele:
- Sensibilisierung und Qualifizierung: Engagierte, Organisationen und Multiplikator*innen in den Feldern Klimagerechtigkeit, ökologische Gerechtigkeit und Degrowth setzen sich kritisch mit eigenen Machtstrukturen auseinander und entwickeln alternative Handlungsansätze.
- Wissensvermittlung und Vernetzung: Fachbeiträge, Konferenzen, Runde Tische und Online-Seminare fördern den Austausch zwischen BPoC-Communities, migrantischen und diasporischen Gruppen sowie weiß dominierten Akteur*innen. Themen wie Antirassismus, Dekolonisierung und globale Solidarität stehen im Fokus.
- Praktische Umsetzung: Durch digitale und analoge Formate (z. B. Workshops, Filmvorführungen, Fachvorträge) werden postkoloniale Perspektiven in die entwicklungspolitische Praxis integriert – mit Fokus auf geschützte Räume, partizipative Methoden und Empowerment.
Herausforderungen und Anpassungen:
Die COVID-19-Pandemie erzwang eine Digitalisierung der Bildungsformate, was sowohl Hürden (z. B. fehlende analoge Vernetzung) als auch Chancen (z. B. internationale Teilhabe) mit sich brachte. Trotz der Distanz gelingt es, breite Diskussionsräume zu schaffen und Multiplikator*innen-Effekte für Klimagerechtigkeit und Antirassismus zu stärken.
Die Videos der hier entandenen Webinare könnt ihr hier abrufen.
Zielgruppe:
Aktive aus Klimabewegungen (z. B. Fridays for Future), NRO, BIPoC-Communities, migrantische und diasporische Gruppen, internationale Studierende sowie Vertreter*innen von Stiftungen und Bildungsinstitutionen.
Publikation:
Die Projektmappe „Ich kehre millionenfach zurück findet ihr hier.
Das Projekt wird gefördert durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des BMZ
sowie aus Haushaltsmitteln des Landes Berlin – Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit,

